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Viviane Brunne, kandidiert für das Amt der Vorsitzenden

 

Viviane Brunne, VDBIO-Vorsitzende

Die Zukunft des VDBIO gestalten

 

In den vergangenen Jahren, hat der VDBIO die Arbeit in allen seinen Kernbereichen intensiviert – beim Ausbau des internen Netzwerkes, der Beobachtung von Entwicklungen in Deutschland und internationaler Trends mit Bedeutung für die Verbandsmitglieder, in der Information über rechtliche und Sachfragen und in der Zusammenarbeit mit deutschen Entscheidungsträgern.

 

Gleichzeitig hat der Verband einen Erneuerungsprozess durchlaufen, um sich den wandelnden Realitäten der internationalen Arbeitswelt zu stellen und für neue und bestehende Mitglieder aller Karriereebenen eine Inspiration zu sein. Etappen auf dem Weg waren der Relaunch der Website und des Intranets, die Einführung des elektronischen Rundbriefes, die Veröffentlichung einer ausführlichen Infobroschüre zu rechtlichen Themen, die Nutzung sozialer Medien und die Öffnung des Vorstands für Mitglieder aus allen Standorten.

 

Im vergangenen Jahr beschäftigten wir uns mit der „Zukunft der Arbeitswelt in internationalen Organisationen“ als thematischem Schwerpunkt, mit verschiedenen Veranstaltungen, unter Beteiligung des Auswärtigen Amts und im Gespräch mit Expert/-innen. Auch im Rundbrief und in unseren sozialen Medien beleuchteten wir verschiedene Aspekte des Themas und im Vorstand bildeten wir uns dazu fort.

 

Dann kam COVID-19 und hat uns im „fast forward“ in die technologische Zukunft der Arbeitswelt katapultiert. Vorstandssitzungen fanden nun auf Zoom, MS Teams und Skype statt und dank mehrerer Online-Veranstaltungen, z.B. zur COVID-Situation an den verschiedenen Standorten und zur professionellen Organisation von Online-Meetings, konnten erstmals alle Verbandsmitglieder zusammenkommen und diskutieren. Selbst die Konferenz für Mitarbeiter/-innen internationaler Organisationen, die sonst im Auswärtigen Amt stattfindet, wählte ein Online-Format und auch die VDBIO-Mitgliederversammlung findet nun erstmals ausschließlich online statt, in Verbindung mit einer professionellen Abstimmungssoftware.

 

Neue technische Lösungen und gleichzeitig erschwinglicher werdende Technologien haben neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit eröffnet. Der VDBIO ist und bleibt ein einzigartiges weltweites Netzwerk mit spannenden Menschen und einem reichen Erfahrungsschatz. In der Zukunft des VDBIO können wir in dieser neuen Realität weiter zusammenwachsen – ein Gewinn für uns alle.

 

Wir sollten dabei auf unsere Kernkompetenzen und Stärken aufbauen und die neuen technologischen Möglichkeiten noch besser ausnutzen:

  • Für den Ausbau unseres internen Netzwerkes, durch Online-Veranstaltungen, virtuelle Diskussionsforen, Informationsplattformen und Software, die die Zusammenarbeit an Projekten erleichtert
  • Für den Ausbau des weltweiten Mentoringprogramms und des neuen VDBIO Network Extenders (ein Angebot zum gegenseitigen Kennenlernen zwischen per Zufall einander zugeordneten VDBIO-Mitgliedern)
  • Durch einen intensiveren Austausch und bessere Beteiligungsmöglichkeiten dank eines systematischen Angebots von online-Zuschaltungen zu Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen
  • Durch Online-Veranstaltungen, in denen wir mit Expert/-innen über Zukunftsfragen diskutieren und mit Entscheidungsträgern in Ministerien und Ständigen Vertretungen, Behörden und Parlamenten ins Gespräch kommen und sie über unsere Anliegen informieren
  • Durch den benutzerfreundlicheren Zugang zu rechtlichen Informationen und den Austausch zu Sachthemen 
  • Durch die Vereinfachung administrativer Abläufe und die Nutzung von dadurch frei werdenden Kapazitäten für zukunftsweisende Aktivitäten im Sekretariat und im Vorstand

 

Indem der Verband neue Technologien und Formate testet, bietet er den Mitgliedern die Möglichkeit, neue Fähigkeiten für den Arbeitsplatz und den Alltag zu gewinnen, wobei auch Mitglieder initiativ werden und Anregungen zu nützlicher Software und Tools geben können. Das Aufzeichnen und Archivieren von Veranstaltungen bietet zudem die Möglichkeit, auch später noch Informationen abzurufen. Die Nutzung der verbandseigenen Software-Lizenzen, z.B. für Online-Meetings, kann dabei auch den Arbeitskreissprecher/-innen und Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Für Mitglieder ohne (stabilen) Internetzugang bleibt die Zuschaltung per Telefon möglich.

 

Wir durchleben im Verband einen spannenden Prozess, in dem wir auf Verbandsebene im Kleinen spiegeln und antizipieren können, was uns im Großen in den internationalen Organisationen in Zukunft erwartet. Der Verband hat eine solide substanzielle Basis, auf die wir aufbauen können. Durch die bessere Nutzung neuer Technologie können wir unsere Arbeit in den bewährten Bereichen effektiver gestalten und die Reichweite erhöhen. Gleichzeitig bietet der Verband ein Forum, um sich mit den Zukunftsthemen der Arbeit in den internationalen Organisationen zu beschäftigen. Wir sind bereit, als Verband die nächste Etappe auf dem Weg in die Zukunft anzugehen. Dafür bringe ich eine tiefe Kenntnis des Verbandes und eine Begeisterung für Innovation mit. Gleichzeitig bin ich auch beruflich im Innovationsprojekt der Knowledge & Learning Commons damit befasst, die Fähigkeiten von Mitarbeiter/-innen internationaler Organisationen aufzubauen. Das bedeutet Kenntnisse und Netzwerke, die auch für Verbandsarbeit interessant sind.

 

Mir hat die Arbeit für den Verband mit einem hervorragenden Vorstandsteam und einer exzellenten Zusammenarbeit mit unserer Büroleiterin im letzten Jahr sehr viel Spaß gemacht. 

 

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem neuen Vorstand, den Arbeitskreissprecherinnen und -sprechern und den Mitgliedern im kommenden Jahr die nächste Etappe auf dem Weg in die Zukunft des Verbandes zurück zu legen.

 

Zur Person: Seit 2007 im UN System; derzeit bei den Vereinten Nationen in Genf, verantwortlich für die Knowledge & Learning Commons; zuvor tätig im Büro des Generaldirektors der Vereinten Nationen in Genf, bei der United Nations Economic Commission for Europe (UNECE) und UNAIDS, nach mehrjähriger Tätigkeit als Geschäftsführerin der Deutschen AIDS-Gesellschaft und politikwissenschaftlicher Promotion am Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik.

 

VDBIO-Vorsitzende seit 2014, zuvor stellvertretende Vorsitzende (2013-2014) und Sprecherin des Arbeitskreises Genf (2011-2013), seit 2008 im VDBIO engagiert.

 


Alle Kandidatinnen und Kandidaten:

Für das Amt der/des Vorsitzenden:

Viviane Brunne, Genf

Für das Amt der/des stellvertretenden Vorsitzenden:

Frank Moser, Genf

Annika Schwenk, Lilongwe

Für das Amt des Schatzmeisters:

André Koenigs, Paris

Für das Amt der/des Schriftführerin/Schriftführers:

Sonja Koeppel, Genf

Clemens Küpper, Gland

 

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